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Mit Matrox Imaging bleiben die Züge in der Spur
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Diese "Ideenschmiede" hat mehrere Produkte für die Zustandsüberwachung entwickelt, die in der VIEW-Anwendungsfamilie automatischer Inspektionssysteme für Fahrzeuge
zusammengefasst werden. Dazu gehören die Überprüfung von Bremsklötzen, Blöcken, Vorsatzteilen und Radprofilen. Das Team von Pocock installiert die unterschiedlichsten Computersysteme,
entweder auf den Zügen oder entlang der Strecke, um verschiedene Parameter des Zuges oder der Infrastruktur zu messen und auf Basis der ermittelten Daten Wartungsentscheidungen zu ermöglichen.
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Bei der TreadVIEW-Anwendung wird durch eine divergente Punktstrahl-Laserquelle eine strukturierte Beleuchtung in Form einer Linie auf das Rad projiziert. Als Laser wird ein Lasiris 100mW Laser
mit einer Wellenlänge von 670 nm verwendet. Durch einen Strahlteiler wird der Laser angepasst, um eine gleichbleibend intensive divergente Linie zu erzielen, die das Rad an einem Punkt seines Umfanges erhellt. Dadurch
wird eine konstante Helligkeit über die gesamte angestrahlte Fläche erreicht. Beim Prototypsystem gab es Probleme hinsichtlich der Helligkeit des Lasers gegenüber den Lichtbedingungen der Umgebung. Die glänzenden Räder
reflektierten das Umgebungslicht genau in die Kamera, während das Licht des Lasers zurück in den Laser reflektiert wurde. In die Kameralinse wurde daraufhin ein optischer Bandpassfilter mit einer Passfrequenz ähnlich der
des Lasers integriert. So wurde ein großer Teil des Umgebungslichtes herausgefiltert, bevor das Bild erfasst wurde.
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In vergleichenden Untersuchungen mit dem hochpräzisen Messgerät "Miniprof", das bei manuellen Radprüfungen verwendet wird, wurde mit Treadview eine Genauigkeit innerhalb 0,5 mm am fahrenden Wagen erzielt, was für
regelmäßige und kostengünstige Messungen hinreichend ist. Pocock führt dazu aus, dass für eine umfassende Untersuchung eines Fuhrparks der Londoner U-Bahn mit "Miniprof" ein Zwei-Mann-Team ungefähr drei Mann-Monate benötigen würde. Bei
der Installation eines TreadVIEW-Systems kann das gleiche Ergebnis innerhalb von sieben Tagen erzielt werden - ohne Einsatz von Personal. Durch den Einsatz von Treadview im normalen Fahrbetrieb können von den gewonnenen Daten Mittelwerte
gebildet und die ohnehin geringe Fehlerquote nochmals um ein Drittel reduziert werden.
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