VSI realisierte viele der Designvorgaben mit Hilfe der Matrox Iris Smart Kamera. "Wir glauben, dass diese Plattform 3D-Leistung zu einem fairen Preis anbietet und die Matrox Smart Kameras ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis
haben" sagt Collins. "Sie bieten erstklassige Bildverarbeitungsmöglichkeiten, darüber hinaus können eigene, zusätzliche Algorithmen einfach integriert werden. Und wir können dies zu einem Preis haben, der viel günstiger ist als der von anderen Kameras,
mit denen wir üblicherweise arbeiten." Obwohl Collins die Matrox Imaging Library (MIL) noch nicht verwendet, denkt er darüber nach, MIL zukünftig zu integrieren. "Die Nutzung dieser Bibliothek zu einem vernünftigen Preis ist ein Faktor bei der Wahl der
Kamera gewesen. Die Verarbeitungswerkzeuge für Korrelation und geometrische Muster sind besonders interessant und könnten zum Einsatz kommen, wenn die Funktionalität des Systems erweitert wird" erläutert er.
Weitere Schlüsselkomponenten im Systemdesign sind kompakte Bauteile und eine netzwerkbasierte Architektur. Die Systemkomponenten werden nur über Strom- und Ethernetkabel miteinander verbunden, was Systemausfälle reduziert. "Wir sind auch in der Lage,
störungssichere Konfigurationen zu liefern", sagt Collins, "das bedeutet, dass das System trotz spezieller Störfälle weiterarbeiten kann." Und obwohl sich das System in einem kompakten Gehäuse befindet und nur über wenige Steckmöglichkeiten verfügt, ist
seine Skalierbarkeit nicht begrenzt. Aufgrund der netzwerkbasierten Architektur sind Upgrates möglich. Linearer als mit jeder anderen Architektur können hier Kosten gesenkt und gleichzeitig die Leistung erhöht werden. Somit bleiben die Kosten auch bei
Aufnahme neuer Fahrzeuge oder anderer Modelle kalkulierbar.
Gegenwärtig plant VSI, das Visionsystem in eines der automatischen Lackiersysteme der militärischen Depots zu integrieren. VSI möchte das Produkt aber auch für nichtmilitärische Anwendungen vermarkten.