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Die Österreichischen Bundesbahnen überwachen den Verkehr mit Matrox Extio KVM-Extendern

Die Österreichischen Bundesbahnen nutzen Matrox Extio, um über Remote-Desktops mit bis zu 10 Displays die Arbeitsabläufe zu optimieren

  • Matrox Extio KVM-Extender verbinden in fünf zentralen Niederlassungen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) die räumlich abgesetzten Hostsysteme mit den Arbeitsplätzen des Bedienpersonals, die nun jeweils bis zu 10 Displays umfassen.

  • Da die Hostsysteme an einem sicheren Ort stehen, arbeitet das Bedienungspersonal in einer geräuscharmen und kühleren Umgebung.

  • In allen ÖBB-Niederlassungen wurden die Extio KVM-Extender
    hinter den Desktop-Displays montiert, während die einzelnen Workstations sicher an einem separaten Ort stehen. Dadurch wurde der verfügbare Arbeitsplatz vergrößert und sowohl Sicherheit als auch IT-Wartung optimiert.

  • Mit Matrox Extio F2408 können Benutzer Tastatur, Maus, Audioperipheriegeräte und bis zu vier Displays bis zu 1km vom PC-System entfernt bedienen.

  • Bei der Kombination von Matrox Extio F2408 und Extio F2408E-Expander können insgesamt bis zu acht (8) Displays von einem System aus genutzt werden. Durch die gleichzeitige Kombination zweier F2408-Extender mit zwei Expandern sind beeindruckende Installationen mit bis zu 16 Displays pro System möglich.

Zusammenfassung

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben den Schienenverkehr bereits auf einer Strecke von mehr als 5000 km automatisiert. Um die systemweite Bedienung zu verbessern, sollten nun die Arbeitsplätze der Mitarbeiter um einige hundert Meter entfernt von ihren Computer-Systemen platziert werden. Der Anbieter ARGE VLZ, einer der österreichischen Marktführer im Bereich der Verkehrsüberwachung, wurde für die Anforderungen der ÖBB beim Remote-Computing beauftragt. Die gestellte Aufgabe – das Optimieren der ÖBB-Mitarbeiterbereiche durch eine Minimierung der Wärmeentwicklung und der Hintergrundgeräusche bei gleichzeitiger Vergrößerung der Desktop-Arbeitsfläche – war technisch sehr anspruchsvoll. Um mehr als 100 Arbeitsplätze in fünf Zweigstellen mit externen Hochleistungslösungen auszustatten. entschied sich ARGE VLZ sofort für Matrox Extio F2408 KVM extenders.

Die Herausforderung

Direkt nach der Ankündigung, sich mehr am europäischen ETCS-Standard (European Train Control System) zu orientieren, begannen die ÖBB damit, ihren Verkehr moderner, zuverlässiger und natürlich sicherer zu machen. Die fortlaufende Entwicklung und die Digitalisierung der ÖBB förderte die Nachfrage nach einer fortschrittlichen Verkehrsüberwachung und damit einhergehend auch nach einer Zentralisierung der Verkehrsführung.

Fünf zentrale Leitstellen in Innsbruck, Salzburg, Wien, Villach und Linz sind nun für die Verkehrsleitung in den jeweiligen Regionen zuständig. Jede Leitstelle besitzt 20–60 Arbeitsplätze in 9 Büros, die optimal auf die Mitarbeiter abgestimmt sind.

Auf Grund dieses Ziels wurde entschieden, dass die Arbeitsplätze des Bedienpersonals von den PC-Systemen räumlich getrennt werden. Auf den Systemen läuft jeweils Linux Red Hat Version 6.2 mit der ARAMIS-Software (Advanced Railway Automation Management and Information System). Durch die räumliche Trennung sollten auch weitere Ziele, wie mehr Platz, weniger Hintergrundgeräusche und bessere IT-Wartungsmöglichkeiten, erreicht werden. Die ÖBB hat sich deshalb an ARGE VLZ gewendet, um diese ideale Arbeitsumgebung umzusetzen.

Die Lösung

Es wurden bereits in mehreren ÖBB-Zweigstellen Multi-Display-Grafikkarten der Matrox M-Series eingesetzt, damit das Bedienpersonal mehr Anzeigefläche auf den Displays hat. ARGE VLZ sollte nun aber die einzelnen PCs – insgesamt 110 – von den Arbeitsplätzen trennen, um Geräuschbildung, Hitzeentwicklung, Luftzug und Sicherheitsprobleme zu minimieren.

Zum Erreichen dieser Ziele wendete sich ARGE VLZ wieder an Matrox, um dessen Extio F2408 KVM-Extender einzusetzen um die Tastatur, Maus, Audioperipheriegeräte und bis zu vier Displays auf bis zu 1 km vom übrigen System trennen zu können. Die Möglichkeit, die über zwei PCIe-Schnittstellenkarten angesteuerten zwei Extio F2408-Einheiten anschließend mit jeweils einer Extio F2408E-Expander-Einheit zu erweitern, erlaubte damit die Unterstützung von bis zu 16 Monitoren von einem System aus. Die Kompatibilität mit einer ganzen Reihe von Linux- und Windows®-Betriebssystemen bot noch zusätzliche Flexibilität.

Darüber hinaus erlaubt Extio die Zentralisierung aller Systeme an einem sicheren Platz, wodurch sich den ÖBB auch die Gelegenheit bietet, die derzeitige IT-Wartung zu optimieren. Bei Extio kommt Glasfaseroptik zum Einsatz – auch das ist wichtig, da alle Kabelverbindungen gegen elektromagnetische Interferenzen geschützt sein müssen. Laut Projektleiter Eckart Engel von ARGE VLZ heben alle diese Features Extio von anderen Konkurrenzsystemen ab.

„Elektromagnetische Interferenzen waren bei der Eisenbahn schon immer ein Problem.“, sagte er. „Extio ist die geeignete Lösung, da das System aufgrund der Glasfasertechnik gegen jegliche Interferenzen geschützt ist. Dazu kommen die Modularität, der Formfaktor, die Leistungsaufnahme und die Kompatibilität mit Linux-Betriebssystemen.“

Aufgrund all dieser Faktoren und der zuvor bereits genannten Vorteile bei Sicherheit, Wärme- und Geräuschentwicklung sowie der allgemeinen Effizienz war für ARGE VLZ schnell klar, dass Extio für die ÖBB das richtige System darstellt.

Das Ergebnis

Bei jeder der 110 Workstations wurden 1–2 Extio-Einheiten und ein Extio-Expander installiert, um damit Remote-Desktops mit 8–10 Displays zu betreiben (mit einer Auflösung von 1280 x 1024). Der Abstand zu den Hostcomputern betrug jeweils bis zu 180 m. Das Ergebnis übertraf laut Eckart Engel das ursprüngliche Projektziel.

„Wir haben den Umgebungsstress der Mitarbeiter erheblich reduziert. Damit meine ich weniger Geräusche, weniger Wärme und mehr Platz durch weniger lokale Server und Arbeitsplatzrechner an den Tischen.“ Damit weist er auch darauf hin, dass die größere Desktop-Arbeitsfläche ein erhebliches Plus für das Personal bedeutet. Die bessere Produktivität hat auch für die ÖBB insgesamt und damit für die unzähligen Nutzer der Eisenbahn tagtäglich Vorteile.

Weitere Informationen

Der Matrox Extio F2408 KVM-Extender erlaubt den Remotebetrieb von Tastatur, Maus, USB, Audiogeräten und Monitoren auf eine Entfernung von bis zu 1 km zum Hostsystem. Es werden bis zu vier DisplayPortTM- und/oder DVI-Displays mit einer Einheit bei voller HD-Auflösung unterstützt, da die Daten über das Glasfaserkabel unkomprimiert von der Workstation übertragen werden. Extio ermöglicht es Benutzern, die eine Remote-Lösung mit mehreren Displays suchen (z. B. bei der Prozesssteuerung, in Leitstellen, Notfallzentralen und bei der Logistik), Desktops mit bis zu 16 Displays zu nutzen, indem sie zwei F2408 und zwei F2408E-Expander-Einheiten miteinander kombinieren. Für weitere Informationen wenden Sie sich an Matrox Graphics.




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