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Die Notrufzentrale von Arlington County erfüllt Arbeitsplatz-, Wärme- und Lärmschutz-Vorgaben mit Matrox Extio Remote-Grafik-Units

Die einzigartige Grafik- und E/A-Erweiterungstechnologie bedeutet für Notrufzentralenmitarbeiter mehr Platz und Komfort am Arbeitsplatz und eine viel ruhigere Arbeitsumgebung.

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"Wir haben uns vor allem deshalb für diese Technologie entschieden, weil es hierbei möglich ist, mittels eines einfachen Glasfaserkabels die CAD-Workstation von den Bedienerkonsolen zu trennen, und weil diese Technologie erweiterte Unterstützung für mehrere Bildschirme und darüber hinaus eine hervorragende Bildqualität bietet. Mit Hilfe der Extio F1400 RGUs ist es uns gelungen, eines unserer Ziele für diesen Rund-um-die-Uhr-Betrieb zu erreichen: eine angenehmere Arbeitsumgebung zu schaffen, in der maximale Produktivität möglich ist."
Roger Waller, CAD Systems Manager und Technology Specialist im Arlington County Office of Emergency Management – Public Safety Emergency Communications Center

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Matrox Extio PCI Transmitter-Karten sind in Systemen in einem klimatisierten Raum im Flur installiert. Die RGU kann in bis zu 250 m Entfernung zum Host-PC aufgestellt werden.

In Arlington befindet sich eine der bedeutendsten Einrichtungen der USA: das Pentagon, in das am 11. September 2001 ein entführtes Flugzeug stürzte und 184 Menschen tötete. Die neue Notrufzentrale von Arlington County nahm am 20. Mai 2008 erstmals Notrufe entgegen. Es handelt sich hierbei um die erste bedeutende technische Aufrüstung seit 1993, die hochmoderne Technologie und erweiterte Funktionen beinhaltet. Die 2400 Quadratmeter große neue Notrufzentrale ist zuständig für Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze in Arlington County sowie für Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze in der Stadt Falls Church in Virginia.

"Diese neue Zentrale wird dazu beitragen, dass auch weiterhin alle Ersthelfer vor Ort die bestmögliche Unterstützung von unseren Mitarbeitern in der Notrufzentrale erhalten."
Robert P. Griffin, Jr. Director, Office of Emergency Management

Die Notrufzentrale von Arlington County reagiert auf alle eingehenden Notrufe innerhalb von 3 Minuten und zeichnet sich durch folgende Charakteristiken aus:

  • Mehr Notrufleitungen: Die Anzahl der Notrufleitungen hat sich von 16 auf 48 verdreifacht, so dass die Annahmekapazität für eingehende Anrufe deutlich erhöht wurde.
  • Ergonomische Arbeitsplätze: Die Anzahl der ergonomisch gestalteten Arbeitsplätze hat sich von 16 auf 30 nahezu verdoppelt.
  • Weniger Lärm: Die Decke und das Beleuchtungssystem sind so konzipiert, dass sie durch eine Kombination aus konkaven und konvexen reflexiven Paneelen die Geräuschentwicklung reduzieren.
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Die Extio F1400 Remote-Grafik-Units (RGUs) von Matrox bieten besonders hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit für jede CADWorkstation. Sie steuern bei jedem Rechner neben dem Computer selbst auch vier Operator-Bildschirme, eine Tastatur und eine Maus. Alle PCs sind in einem speziellen klimatisierten Raum im Flur untergebracht. Die Tatsache, dass die CADSysteme nun nicht mehr unmittelbar an die Operator-Stationen gekoppelt sein müssen, spart an jeden Schreibtisch viel Platz ein. An den Arbeitsplätzen stehen keine lauten, wärmeabstrahlenden Computer mehr, und Systemadministratoren können zudem auf das System zugreifen und Wartungsarbeiten durchführen, ohne die Arbeit der Mitarbeiter zu stören.

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Alle Notrufzentralenmitarbeiter sind als medizinische Ersthelfer geschult. Dank der Hilfe der Notrufzentralenmitarbeiter wurde bereits drei Säuglinge per telefonischer Anleitung entbunden.

  • Die bereitgestellten Finanzmittel für die neue Notrufzentrale und die technischen Installationen belaufen sich insgesamt auf ca. 38 Mio. US-Dollar. Der Großteil davon wurde durch Anleihen finanziert, die von der Industrial Development Authority von Arlington herausgegeben wurden: 33,4 Mio. US-Dollar.
  • Einen erheblichen Beitrag leisteten auch der Staat sowie das Local Emergency Preparedness (SLEP)-Programm des USJustizministeriums: 2,6 Mio. US-Dollar. Weitere Finanzmittel wurden vom Pay-As-You-Go-Kapitalprogramm von Arlington zur Verfügung gestellt: 2 Mio US-Dollar.
  • Die Kosten für die Notrufzentrale belaufen sich auf ca. 9,6 Mio. US-Dollar einschließlich Baukosten, Einrichtung, Videoausstattung, Verkabelung, Notrufsoftware und -geräte sowie technische Ausstattung einschließlich computergestützter Meldesysteme. Die Kosten für das neue digitale Funksystem betragen etwa 18 Mio. US-Dollar.
  • Im Jahr 2007 hat die Notrufzentrale über 458.000 Anrufe entgegengenommen.
  • Alle Notrufzentralenmitarbeiter sind als medizinische Ersthelfer geschult, so dass sie die Anrufer anleiten können, bis entsprechende Hilfe vor Ort eintrifft. Sie geben z. B. Anweisungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und zum Heimlich-Manöver. Für ihren Einsatz wurden die Notrufzentralenmitarbeiter mit dem Life Saving Award als Lebensretter ausgezeichnet.

Geschichte

Als in der Notrufzentrale von Arlington County im Jahr 1980 Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze erstmals von einer Stelle aus koordiniert wurden, wurde sie zu einer der ersten Zentralen dieser Art im ganzen Land, in der ausschließlich Zivilisten arbeiten, die in allen Bereichen entsprechend ausgebildet sind. 1993 zog die Notrufzentrale von ihrem ursprünglichen Standort im Gebäude des Polizeireviers um in die 1400 North Uhle Street, wo sie bis heute unverändert blieb.

Im Bemühen um eine bestmögliche Erstversorgung im Notfall für alle Bewohner und Besucher von Arlington County richtete County Manager Ron Carlee im April 2003 das Office of Emergency Management (OEM) ein. Aufgrund der hohen Bedeutung der Kommunikation bei der Notfallverwaltung wurde die Notfallzentrale bei der Entwicklung des OEM miteinbezogen.

Da für ein neues Funksystem, das einer verbesserten Interoperabilität und den zunehmenden Anforderungen an die Notrufzentrale als Teil des OEM Rechnung tragen sollte, war auch mehr Platz erforderlich, und die Notwendigkeit eines neuen Kommunikationszentrums wurde offensichtlich.

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